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Eisenwanst

Tarkov und der Kapitalismus

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Eisenwanst

Es ist zu leicht, an Rubel zu kommen.

Ja, ich weiss.... wenn man anfängt wirkt das nicht so. Aber an dem Punkt im Wipe herrscht wirklich eine Kapitalschwemme. Sogar ein schlechter Spieler wie ich, kommt leicht an Rubel ohne Ende. Ich habe ein Moneycase und das ist immer voll, egal wie dumm ich mich anstelle. Ich kaufe ständig nutzloses Zeug wie Sicccases, ne Red Rebel, Waffenkoffer und modde sinnlos Waffen, die ich nicht brauchen kann, weil ich mit Mösen und Schrotzen laufen muss. Ich habe ständig Platznot, weil sich der Krempel häuft. Ich laufe nur einen Soloraid Täglich wegen Zeit und so. Und glaubt mir, ich werde häufiger umgeballert, als das ich raus komme. Ich schmeisse auch ständig Moonshine in die Scavbox. 

"Ist doch schön, hör auf zu jammern und halt die Fresse!" 

Klar, ist jetzt kein wirkliches Problem, ich kann mir ja noch einen Geldkofer kaufen und den auch noch füllen.

Trotz Fir Beschränkungen ist es einfach zu leicht an Geld zu kommen. Wer die Bitcoinfarm gemaxed hat, macht mehr Kohle als nötig. Ich frage mich also, ob das wirklich Sinn der Sache ist. Es soll doch immerhin ums überleben gehen, oder? Nicht darum, sich die Taschen voll zu stopfen. Ich kann mir vorstellen, das ein guter Spieler der in Sqads rennt, das Geld fast verbrennen muss, um noch Miese zu machen. Das Spiel ist immer in den ersten Wochen nach dem Wipe am besten. Genau weil es eben dann auch was tolles ist, ne halbwegs gemoddete AK mit ner Vierer Rüstung zu looten. Jetzt rennt jeder mit Altin und Slick rum. Rüstungen werden eh liegen gelassen, weil sie zu schwer sind. Und genau diese Geldschwemme verursacht eine Übersättigung, gefolgt von Langeweile. 

Tarkov soll weh tun. Schmerzhafte Verluste, dafür um so grandiosere Siege. Beides wird ad Absurdum geführt, wenn sich eh Jeder das Beste vom Besten leisten kann. 

Anders kann man sich Hardcorechallenges ja nicht erklären. Der Wunsch nach genau dem Gefühl, das man am Anfang spürt, wenn man etwas tolles findet. Wie genau die Lösung aussieht? Keine Ahnung. Ich bin nicht Konstruktiv, ich krakeele nur etwas rum.

Und mich würde Eure Meinung dazu interessieren.

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Elvis3000

Es ist viel zu viel Geld und Loot im Umlauf,  da geb ich dir Recht. EFT entwickelt sich da nicht zum guten.

Ich habe schon damals die Einführung der Versicherung nicht nachvollziehen können.

Was ist daran Hardcore ?

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dertexaner
vor 16 Stunden schrieb Eisenwanst:

Es soll doch immerhin ums überleben gehen, oder? Nicht darum, sich die Taschen voll zu stopfen

Das wird sich nicht ändern, solange keine End game Mechanik / Content im Spiel ist und ab Level 40 im Grunde eh alles erreicht ist dazu die ständigen wipes weil es wie du schon schreibst am Anfang des Wipes am interessantesten ist und irgendwann die Spieler wahrsch. aus bleiben (hab seit 3 Wochen nicht mehr gespielt und davor nur noch 1 Mal in der Woche).

Ich muss aber auch ehrlich sagen das ich inzwischen keine Lust mehr habe wegen kleinen Änderungen gewiped und die immer gleichen Quests neu durchzukauen. Bis nicht endlich mal ein großer schritt in Sachen Story, Engame und Technik passiert ist kann es von mir aus so bleiben, dass man leicht an Rubel kommt, soll ja genug Spieler geben die trotzdem pleite sind.

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Bingenervt
vor 2 Stunden schrieb Elvis3000:

Es ist viel zu viel Geld und Loot im Umlauf,  da geb ich dir Recht. EFT entwickelt sich da nicht zum guten.

Was ist daran Hardcore ?

Das mit dem Loot geht ja noch, nur er müsste Sinnvoller sein und es müssten sich ständig die Preise ändern ähnlich wie eine Börse, damit dann auch Batterien, USB Adapter und Feuerzeuge wieder etwas mehr Sinn machen. Den Loot leicht verringern wäre auch nicht schlecht. Tägliche/wöchentliche Aufgaben wären auch nicht schlecht, das man da den dann Loot abgeben muß und dafür dann Random Geld oder Items bekommt.

Wichtiger ist erstmal das Spiel wieder "langsamer" zu machen. Es muß wieder mehr Spannung rein.

Jetzt soll das Rucksack wegwerfen kommen. Ist ja ok, wenn man nicht ins Menu zum droppen muß, aber es einfach zu schnell. Es sollte 3-4 solange dauern. Erst Waffe ablegen, wenn man noch ne 2. aufm Rücken hat, dann muß die auch erst abgenommen werden und dann kann der Rucksack weg. 4-5 Sekunden sollte es schon dauern.

Im Moment braucht man nicht mehr looten gehen. Man holt sich einmal das "beste" Gear, rein in den Raid und Spieler pushen und wenn es gut läuft ist man nach 10-15 Minuten voll und kann wieder runter von der Map. Warum dann noch 30-40 Minuten rummrennen und sammeln und dann von nem Chad gekillt zu werden, der sich über deinen vollen Rucksack freut?

Bevor man dann Frust schiebt deswegen, wird man selber zu einem Run and Gun Affen und nutzt es aus, das man voll auf Droge und immer schön rushend deutlich im Vorteil ist gegenüber denen, die sich in dem Spiel eigentlich realistischer verhalten und wissen das man nicht aus dem 3. Stock springen kann oder mit 50Kg Gepäck. Auch aus der Bewegung (A D) sollte man nicht besser treffen können und ich hoffe das die Leute dann regelmäßig Ladehemmungen haben, wenn sie immer im Vollauto rumsprayen. Auch nach nem sprint stehenbleibe und gleich ruhig zielen sollte auch nicht sein. Um die Waffe richtig ruhig zu halten sollte man schon etwas Zeit brauchen.

Sollte sich das nicht in den nächsten Patches deultich bessern, wars das mit Tarkov. Dann leiber wieder COD oder ähnliches, da braucht man weniger Zeit investieren fürs Ausrüsten und Waffenmodden.

 

Edited by Bingenervt
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Eisenwanst

Ich nehme öfters Feuerzeuge und Adapter mit. Feuerzeuge mache ich zu blauen Benzinkanistern, die ich dann, wenn sie leer sind, wiederum zu Magboxen verwurstel. Für Adapter kriege ich ne Mia, die ne ganz gute Waffe ist. Ich habe auch nie ne Nahkampfwaffe dabei. Ausser mal ne RR wenn ich auf Woods oder Reserve extracten will. Ich kann so immer ein gratis Messer mitnehmen, das ich dann gegen ne MP 5 tausche. 

Solche Bartertrades gibts viele. Die werden aber kaum genutzt, da eh Jeder Kohle ohne Ende hat und lieber was wertvolleres mitnimmt und sich dafür auf dem Flea Metagear kauft. Das kann man auch Niemandem übel nehmen. Es lohnt sich einfach nicht, etwas Anderes zu machen. Alleine schon wegen Rubel per Slot. Mir ist das inzwischen egal. Ist wie ein Hobby oder so. Ich freue mich, wenn ich mein Zeug craften oder tauschen kann. Ich renne halt aber auch nicht ins Resort, sondern klappere Stashes ab und loote die weniger besuchten Spots. Das was neue Spieler auch helfen würde. Zwei bis Drei solche Runs bringen im Durchschnitt wohl mehr Gear und Stuff, als mit Pistole 10 mal ins Resort zu rennen und auf den grossen Wurf zu hoffen. Zumindest für Neulinge. 

Aber das Streamer Meta sieht halt Anders aus. Und dann werden an sich gute Ansätze im Spiel ignoriert und die Leute beschweren sich über den Flea ab Level 10, anstatt die Zeit bis dahin zu nutzen, das Spiel und seine Möglichkeiten auszulooten. 

Edited by Eisenwanst
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NaClDrakor

Von mir aus sollen die Chads halt wie Chads spielen deswegen gehe ich auch nicht ins Ressort zb. 

Ich werde weiterhin der Camper sein der mit der M700 mal für 5-8 Minuten an einem Platz sitzt und die Umgebung im blick behält und wenn ich einen sehe dann schieße ich auch drauf wenn er dann mein Chad mäßig AD zu spammen und voll mit Drogen wie ein wahnsinniger auf mich zuzulaufen und mich dann auch noch killst interessierts mich nicht. Soll er halt machen wenn er meint Tarkov wie COD zu spielen, ich spiele es halt einfach anders und hab trotzdem mehr Geld als ich diesen Wipe noch ausgeben könnte.

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Zolty47
Am 27.9.2020 um 02:41 schrieb Eisenwanst:

Tarkov soll weh tun. Schmerzhafte Verluste, dafür um so grandiosere Siege. Beides wird ad Absurdum geführt, wenn sich eh Jeder das Beste vom Besten leisten kann. 

Ja, auch dass EfT am besten genau nach dem Wipe ist sollte man eingehend untersuchen, warum das so ist und wie man das Entfernen von diesem Zustand verhindern kann.

Zitat

Und mich würde Eure Meinung dazu interessieren.

Gerne 🙂, ich fühle mich einfach mal angesprochen^^.

1. Dein Standpunkt, Tarkov soll weh tun / streng sein / Hardcore sein

Bin dafür, wie wollen wir es aber verwirklichen?

Ideen dazu:

Hilfsmittel / Crutches, die das Spiel leichter / zugänglicher machen sollen, könnte man an den Lagergeldwert und/oder die Überlebensrate (letzte 20 Plündertouren) koppeln.

Stichwort Almosen, nur für Bedürftige. 

Features wie:

Sicherungsbehälter, Versicherung, Bitcoinfarm, extra großer Stauraum.

Sicherheitsnetz Features:

Armutsgrenze bei 200.000 Rubel totaler Lagerwert, PMC-Survival Point -System (Überleben mehr belohnen, und Leute die auf niedrigen SP stehen oder auf 0 SP fallen unter die Arme greifen).

Sicherungsbehälter

Das Thema wurde schon zu genüge ausdiskutiert. Eine Einschränkung auf Schlüssel und Medizinische Güter halte ich für sinnvoll. Kein Plündergut!

Begründung:

Einerseits würde das Finden von einem Ledx bespielsweise sich ganz anders/viel intensiver anfühlen, da man es noch sicher aus dem Raid schaffen müsste.

Anstatt eines sofortigen Erfolgserlebnisses würde es im Gegenteil den Spieler unter großen Druck setzen jetzt bloß keinen Mist zu bauen!

Zudem wäre es nicht so schlimm wenn der Hatchling zuerst beim Hotspot ankommt. Man kann ihn schließlich das Loot wieder abnehmen.

"Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Aber wer zuletzt lacht, lacht am besten"

Erster beim Loot zu sein wäre dann nicht mehr das wichtigste, sondern den Loot bis zum Extract auch behalten zu können.

Den Behälter gegen Plündergut grundsätzlich zu sperren würde für mehr Aufregung, Spannung und Adrenalin sorgen und das ist doch der Hauptreiz von Tarkov, oder?

Versicherung

Hat seine Vorzüge, aber auch negative Nebenwirkungen.

A. Im Chad vs Chad PvP sorgt die Versicherung + non-FiR Status des PMC-Gear dafür, dass man seine Ausrüstung oft wiederbekommt und den PvP deshalb viel potenzielle Schärfe abgeht.

B. Versicherung + Squad Play bedeutet bedeutet, das man so gut wie nie Ausrüstung verliert, solange zumindest einer vom Squad überlebt, der Ausrüstung dann verstecken und damit sichern kann.

Ich bin nicht gegen PvP, will aber ein PvP mit einer ganz anderen Dimension, Ernsthaftigkeit und Gefahr.

Wer es auf PvP anlegt und es forciert, legt damit wenig Wert auf das Überleben, sie wollen Spaß im Gefecht.

Ich wünsche mir ein Gefecht, das auch ein totaler Nervenkrieg ist, kein "Spaß"-Erlebnis. Ich will, dass ein PvP Herzrasen verursacht, Features, Spiel-Mechaniken müssten Überleben mehr forcieren, damit es so wirkt.

Tragödie, keine Komödie, wenn ihr versteht, was ich meine.

In einer 1vs1 bzw TeamAvsTeamB PvP Situation kann nur eine Seite überleben, damit hätten wir eine Todesrate von 50 % im 1vs1 Gefecht, im TeamvsTeam sogar noch höher.

Ohne Versicherung wäre die Gear Fear immens, aber Life Fear möchte ich auch.

Flohmarkt

Genau wie bei den Features Sicherungsbehälter und Versicherung hat der Flohmarkt nicht nur gute Seiten, außerdem nützt er den guten Spielern wieder mehr als dèn schlechten.

Nun, der effektivste Spielstil ist es wohl ein paar Loot-Hotspots zu farmen und sich damit alles zu kaufen.

Weder spannend, survivalistic, Hardcore noch loregemäß, aber eben effektiv und zeitsparend. Man muss dadurch kaum etwas wissen. Man spezialisiert sich auf das Farmen ein paar ausgesuchter Spots und das wars.

Dass er Flohmarkt völlig unrealistisch ist und gar nicht das Genre passt möchte ich kurz ausführen.

1. Durch den Flohmarkt büßt das Spiel viel von seinem Survival-Charakter ein,

- da man dadurch ohne Gefahr aus der Sicherheit des Verstecks heraus Zugriff auf alles hat, das man will bzw braucht.

- Geld und Handel der Weg sind an den Großteil der eigenen Ausrüstung zu gelangen. Zivilisiertes Handeln in einer anarchistischen, chaotischen Kriegszone mit Leuten die deine Feinde sind.

- da der Flohmarkt das Farmen von bestimmten Loot Hotspots belohnt, indem man lootet für Geld um sich damit alles zu kaufen.

- da schon alles zum Verkauf steht, obendrein sicher im Versteck abgewickelt wird, weiß man bereits wo 100 % der Güter zu finden sind, eben auf dem Flohmarkt. 

- da Lebensmittel, Essen, Getränke, Verbandszeug, Medikamente auf dem Flohmarkt zu kaufen sind verkommen die damit verbundenen Survival-Aspekte zur Nebensache.

Viel zu viel Zivilisation, zu sicher, zu risikofreier Zugriff auf Waren.

- Der Flohmarkt ist der Lagerraum der guten Spieler, das Versteck lediglich die Geldbörse. Die schlechten Spieler versorgen damit ihre Gegner mit der Ausrüstung um dominiert zu werden.

Chads existieren nur aufgrund des Flohmarkts + Versicherung. 

Da sie nichts, worauf es ankommt selbst finden müssen, müssen sie auch keine Kompromisse eingehen, sie können deshalb stets Meta Ausrüstung nutzen.

Ohne Flohmarkt und Versicherung würde jeder pragmatisch dazu angeleitet werden das zu nutzen was er findet. Dies ist unmittelbar nach dem Wipe der Fall. 

Anpassung des Flohmarkts um dessen Negativ-Auswirkungen zu minimieren:

1. Keine Munition mit mehr als 25 Penetration zugelassen (Als Tauschmittel aber schon)

2. Keine Rüstung über Level 4

3. Keine Waffen, aber Waffenbauteile schon, dadurch erleichtert es das Waffenmodding

4. Keine Schlüssel oder Keycards (Zudem würde ich es begrüßen, wenn jeder Schlüssel&Keycard eine limitierte Nutzung hätte)

5. Keine Nachtsichtgeräte oder Thermalsichtgeräte auf dem Flohmarkt, nur Taschenlampen, damit Nachtraids ihren einzigartigen Spielflair bewahren können. Sonst sind sie nur Tagraids in Grün.

6. Gar keine Nahrungsmittel, Getränke noch irgendwelche Medizin auf dem Flohmarkt, Survival bedeutet für mich die Mittel zum Überleben unter Lebensgefahr selbst zu plündern, Geld verliert an Relevanz.

Wofür ist der Flohmarkt dann gut?

An sich für gar nichts was die Händler nicht ebenso leisten könnten.

Die Warenauswahl der Händler könnte man anpassen um das selbe zu erreichen. Außerdem ließe sich die Geldmenge so viel einfacher steuern, da das Geld, dass man bei Händlern ausgibt quasi verbrannt wird. Gibst du das selbe Geld auf dem Flohmarkt aus hat nun ein anderer PMC das Geld.

Der Flohmarkt hat dann zwei Funktionen:

1. Zugang zu einer Grundausstattung

2. Waffenmodding wird erleichtert.

Stark beschnitten im Vergleich zum Jetztzustand, meiner Meinung nach aber nötig.

Dann ginge es nicht ums Geld machen

sondern Überlebenskampf, Überlebenskünstlertum und Erfüllen des Auftrages der eigenen Organisation, sei es nun USEC oder BEAR.

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