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Tarkov, früher und heute...


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bLunTamK

Ich spiele Tarkov jetzt seit etwas über einem Jahr, also kenne ich das Spiel quasi nur in seiner aktuellen Form ("kleine" Änderungen mal aussen vor) mit Flea, FiR, usw.

Mich würde mal von den alten Hasen interessieren, wie sich Tarkov in den letzten Jahre entwickelt hat. Wie waren die Anfänge? Wie war das ohne Fleamarket? Wie waren die Scavs am Anfang drauf? Wie war euer erster Eindruck? Wie haben sich eure ersten 100-200 Spielstunden angefühlt? Wie seid ihr überhaupt auf das Spiel gestossen? Und ganz wichtig für mich, warum habt ihr euch in Tarkov "verliebt"?

Wäre cool wenn der ein oder andere mal ein bisschen was erzählen könnte. Ich fang auch direkt mal an.

Von Tarkov gehört hab ich schon vor ein paar Jahren, allerdings war es für mich nur ein weiterer Survival Shooter. Und dank DayZ hatte ich weder interesse an einem weiteren Spiel dieses Genres, noch wollte ich ein weiteres Mal Early Access unterstützen. Vor ungefähr anderthalb Jahren hab ich dann Tarkov das erste mal bei Moondye7 im Stream gesehen und fand es schon recht faszinierend. Nicht nur das Spiel ansich, sondern auch seine Spielweise, überlegt, clever, "taktisch" und das eben diese Spielweise von Erfolg gekrönt war. Hab dann mit nem Kumpel gesprochen und der erzählte mir, dass er mal irgendne Alpha (oder so) von Tarkov ne Zeit lang gespielt hatte. Also entschlossen wir uns dazu, Tarkov in der Standart Version (inzwischen EoD) im Sale zu kaufen.

Die ersten 100 Stunden waren eine absolute Achterbahn. Zum einen hatten wir so bescheidene Rechner, dass wir eigentlich nur Factory spielen konnten. Die Map gab mir ein bisschen nen Flashback zur Map Pipeline von Americas Army (vllt kennt das ja hier jemand). Zum anderen mussten wir sehr schnell sehr schmerzhaft feststellen, dass man sehr schnell stirbt wenn man einen Fehler macht. Das war so der Fakt, der mich gefesselt hat. Diese Herausforderung, diese steile Lernkurve. Allerdings hatte ich lange mit Gear Fear zu kämpfen. Man bastelt sich mühevoll ne tolle Knarre zusammen, investiert ein paar Rubel mehr für ne gute Weste und nen Helm... um dann Head-Eyes´d zu werden?  Ätzend. Lass lieber billig reingehn...

Da wir, gerade als Duo, aber nicht ganz unfähig sind, haben wir unsere Spielweise einfach angepasst. Mit den neuen Rechnern konnten wir auch auf andere Maps und wurden von Raid zu Raid erfolgreicher. Uns ging es ja nie um reines PVP, sondern immer nur ums überleben. Dann chillen wir halt die ersten 5 Minuten regungslos in nem Busch, lauschen den Schussgeräuchen und debatieren darüber, wer grad wo was macht und wo als nächstes hin will. Wenn ich den ganzen Raid über nicht einen Schuss abgebe, dafür aber ne Quest schaffe und vllt n bisschen Schrott mit rausnehme, wars für mich ein erfolgreicher Raid. Wenn ich richtig Action will, hab ich bessere, schnellere Alternativen.

Die Entwicklung von Tarkov ansich find ich okay, es kommen regelmässig Updates, es wird relativ schnell gepatcht. Nervtötend finde ich allerdings die Änderungen beim Hideout Ausbau. Ich versteh zwar den Sinn dahinter und finde die Änderungen ansich auch sinnig, allerdings sind viele dieser Dinge Midwipe absolut belastend, weil es jeden bestraft, der nicht nach 4 Wochen alles ausgebaut hat.

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Hijack_Dallas
vor 1 Stunde schrieb bLunTamK:

Wie waren die Scavs am Anfang drauf?

Weisst du, wie Hatchlinge entstanden sind? Weil die Scavs damals absolut OP waren, noch viel mehr als heute.

vor 1 Stunde schrieb bLunTamK:

Wie waren die Anfänge? Wie war das ohne Fleamarket?

ein klein wenig härter, wurde ich mal sagen

vor 1 Stunde schrieb bLunTamK:

Wie seid ihr überhaupt auf das Spiel gestossen? Und ganz wichtig für mich, warum habt ihr euch in Tarkov "verliebt"?

Über YouTube und es erinnerte mich sehr stark an Jagged Alliance 2 Mod 1.12

 

Die erste Zeit bin ich mehr oder weniger gestorben, musste neue Dinge lernen, musste adaptieren. Selbst heute lernt man immer wieder neue Dinge. Daher kann man sagen, dass Tarkov wohl der schwierigste Shooter aller Zeiten ist, da man mehrere hunderte Stunden braucht, um überhaupt rein zukommen. Wenn ich mir das so überlege, dann ist alles unter 100-200h immer noch ein Noob.  Ich kenne keinen Shooter, der so eine steile Lernkurve hat. Außerdem sind selbst die Besten der Besten Spieler, die Fehler begehen und dann sterben. 

Früher war es jedoch sehr schlimm. Lags, Freezes udg. hatte ich häufig. Bugs und Exploits gab es praktisch überall. Deswegen sage auch ich, dass es im Vergleich zu Heute Welten sind.

Edited by Hijack_Dallas
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hintaro

Anfang Januar 2017 waren die Scavs einfach Terminatoren die dir deine Beine Schwarz geballert haben, und dich dann mit den nächsten Treffer ins Bein gekillt haben, aber es war ganz ok wenn man Nachts gespielt hat.

 Man konnte sich über 2 Stunden in den Zonen aufhalten.

Es war gefühlt schöner ohne Fleamarket und dem Flir Zeugs. Leider zieht die Möglichkeit untereinander  zu Handeln die Scriptkiddies an, die so nötig sind wie ein Furunkel am Arsch.

Die Suche nach einem neuen S.t.a.l.k.e.r hat mich 2016 auf EfT gebracht.

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Wiskimike

Ohne Flohmarkt kann ich schwer beurteilen, da ich selbst im letzten wipe vor dem Flohmarkt angefangen hatte und eigentlich stets aufs Maul bekommen habe wie nix gutes. 
 

Spielen wollte ich einen Shooter, der geil aussieht, halbwegs realistisch ist und irgendwie doch auch Rollenspielelemente hat. Ein Kumpel hatte das mal erwähnt. Ansonsten hatte ich es am Anfang auch mal bei Ranzratte gesehen und da hatte es mich schon begeistert. 
 

Man ist rein mit Gearfear sein Vater. Und dann hat man sich so durchgebissen, ist oft gestorben und hat sich gewundert warum man trotz Helm (Kolpak) und fetter Weste (Paca) sofort vom Scav geholt wurde. Es war halt doch so anders als Battlefield, Rainbow Six und Co. 
Trotzdem ist man geblieben, hat gelernt, hat gelitten und hat sich durchgebissen.

der Flohmarkt hats natürlich leichter gemacht. Man kann fürs nötige Kleingeld Teile kaufen. Die Gunsmith Aufgaben gehen sauleicht von der Hand usw. Letzten Wipe habe ich komplett ohne Flohmarkt gespielt. War wirklich super, hat zwar alles länger gedauert aber mehr Spaß gemacht. 
 

Irgendwie ist Tarkov was ganz spezielles und fordert anders als die anderen Egoshooter. 

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p30pl3h4t3m3
Am 3.4.2021 um 16:46 schrieb Hijack_Dallas:

Weisst du, wie Hatchlinge entstanden sind? Weil die Scavs damals absolut OP waren, noch viel mehr als heute.

Ne denke nicht das das der Grund war, eher weil man nicht jeden Sch*iss auf dem Flea Market kaufen oder craften konnte und die wenigen Factory Key Spawns die da waren oder der einzige (!!!) USB Stick Spawn auf Woods beim Zelt halt heissbegehrt waren (ok, gab noch die unwahrscheinliche Möglichkeit einem an nem PC zu finden... viel Glück dabei). Und wenn du hundertemal dieses Selbstmordwettrennen gemacht hast, überlegste du dir ob du jedesmal irgendwelche Ausrüstung mitnimmst (Versicherung gabs ja auch nicht ;-)). Und Geld war damals wirklich ein knapperes Gut.

War jedenfalls der Grund warum ich anfangs gehatchet hab, das sich das bei mir dann damals eher zu einer sportlichen und ehrenhafter Herausforderung, die zur Sucht wurde ist ne andere Geschichte 😉

Da konntest halt noch den Fort-Armor & Kiverhelm tragenden Juggernaut mit der Axt mit einem Schlag auf den Kopf hauen 😉

Edited by p30pl3h4t3m3
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beton_g
vor 21 Stunden schrieb p30pl3h4t3m3:

Und Geld war damals wirklich ein knapperes Gut.

Oh ja und man hat viel mehr geschätzt, wenn man eine gute Waffe gefunden hat. Und der Secure hat noch richtig gefunzt - es war ne gute Zeit.

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malax_cH
vor 16 Minuten schrieb beton_g:

Und der Secure hat noch richtig gefunzt - es war ne gute Zeit.

ne zu der Zeit war der Secure leider gar nicht gut, da gefällt er mir heute besser.

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Hijack_Dallas
vor 2 Stunden schrieb malax_cH:

ne zu der Zeit war der Secure leider gar nicht gut, da gefällt er mir heute besser.

... und sollte noch strikter sein.

 

vor 2 Stunden schrieb beton_g:

Oh ja und man hat viel mehr geschätzt, wenn man eine gute Waffe gefunden hat.

Was nutzt einem eine gute Waffe, wenn man diese nicht einsetzt?

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