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Cyver

Vorgeschichte Teil I - Die Geschichte von Tarkow

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Im englischen Forum gibt es einen Bereich, wo es Details zur Geschichte von Tarkov und der Russia 2028-Storyline gibt. Eine kurze Suche hier im Forum hat zu keinem Ergebnis geführt, daher denke ich, dass es noch keine Übersetzung davon gibt. Falls doch, kann dieser Thread gerne kommentarlos gelöscht werden. Ansonsten, viel Spaß beim Lesen.

Wenn ihr Interesse an einer Übersetzung der restlichen Teile habt, dann hinterlasst einfach einen Kommentar oder markiert den Beitrag hier mit diesen Emotes.

Fehler könnt ihr mir gerne per privater Nachricht schicken. Der Text ist frei übersetzt von mir und nicht von BSG abgesegnet. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit ;-)

- Der erste Teil befasst sich einer kurzen Einführung der Geschehnisse, die zu dem Konflikt geführt hatten. -

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Zuerst ein wenig Geschichte.

Mit dem Baubeginn der internationalen Gasleitung „North Stream“, auf Befehl der Russischen Regierung, wurde eine neue Verwaltungseinheit gegründet – die Norvinsk Region, zwischen der Region Leningrad, Karelia, Finnland und dem Golf von Finnland im Süden, gelegen. Auch wenn es sich um eine der kleinsten Regionen, sowohl was die Größe als auch die Bevölkerungsdichte betraf, handelte, wurde die Verwaltungseinheit zu dem Tor nach Europa und erhielt den Status einer Sonderwirtschaftszone, ausgerichtet auf internationale Zusammenarbeit und um die Sicherheit von internationalen Investitionen zu gewährleisten. Steuerbefreiungen, die Ballung von modernsten Geschäftsmodellen, sowie die Aufmerksamkeit der Behörden, hatten die Norwinsk Region zu einem sehr attraktiven Ort für Joint Ventures gemacht. Vor allem durch den Status als Sonderwirtschaftszone, wurde sie zum nächsten Innovationszentrum nach Skolkovo (Anm. d. Verf.: https://de.wikipedia.org/wiki/Innovationszentrum_Skolkowo), wenn auch nicht im wissenschaftlichen Bereich, sondern im Finanz- und Industriesektor. Das Leben in der Region konzentrierte sich rund um zwei kompakte, aber hochmoderne Städte, die in kürzester Zeit gebaut wurden – Tarkow (an der internationalen Autobahn E-18) und Norvinsk (Autobahn A-123). Tarkow sollte das Finanz- und Industriezentrum werden und wurde mit vielen unterschiedlichen Transporteft_concept_morning.jpg.2c5d55ca010ea9a942b1ce1e971860b6.jpg.f4604792950f121599d5d6d0733be526.jpg.bcd67dbf2a6da6752e745837c039f24c.jpgmöglichkeiten ausgestattet: Schienen, einem Hafen und zweckmäßigen Straßenkreuzungen. Norvinsk, auf der anderen Seite, beheimatete die Firmensitze sowie die Sitze der Regierungsbeamten der Sonderwirtschaftszone. Beide Städte waren durch eine praktisch platzierte Autobahnbrücke verbunden, die ebenfalls eines der Ufereinbuchtungen des Golf von Finnlands verband.

Vor zwei Jahren wurde Tarkow zum Tatort eines internationalen Skandals, der sich rund um die operativen Tätigkeiten der lokalen Niederlassung des großen, transatlantischen Unternehmens Terra Group mit dem Namen Terra Group Labs drehte. Es ging um illegale Aktivitäten unter dem Deckmantel offizieller Verträge mit der regionalen Regierung in der Landwirtschaft und im Bergbau.

Die Ermittlungsbehörden haben mehrere Schattentransaktionen entdeckt, sowie korrupte Verbindungen von internationalen Geschäftsvertretern der Terra Group Labs mit den lokalen Regierungsbeamten und prominenten, regionalen Geschäftsführern. Neben mehreren Straf- und Wirtschafsverfahren gegen hochrangige Angestellte der Terra Group, gelangte das Unternehmen in den Fokus der russischen Nachrichtendienste. Diese hatten den Verdacht, dass die Forschungen der Firma und ihrer lokalen Tochtergesellschaften (OJSC Granit-M etc.), das Ziel hatten, die nationale Sicherheit, sowie die strategischen Interessen Russlands zu gefährden.

Beispielsweise hatte eine Ermittlung ergeben, dass Terra Group Labs und ihnen nahestehende Firmen, ein großes Interesse an Liegenschaften hatten, die vorher dem Verteidigungsministerium gehörten, oder wo Militärbasen und andere besondere Objekte standen. Der Grund für dieses Interesse an Militäranlagen, ist bis heute nicht bekannt.

Inzwischen weiß man jedoch, dass die Sicherheitskräfte der Terra Group Labs, nach einer sechsmonatigen Pattsituation in der internationalen, diplomatischen Szene, einen bewaffneten Konflikt zwischen den russischen Truppen des Innenministeriums und den neu in der Region eingeführten UN-Friedenstruppen provoziert haben. Dieser Vorfall führte zu einer weiteren Eskalation des inzwischen offenkundig bewaffneten Konflikts zwischen Friedenstruppen, den Kräften des Innenministeriums und zwei privaten Militärunternehmen.

Originaltext von BSG:

Im zweiten Teil geht es ein Stücken weiter in die Tiefe und um den aktuellen Stand im Konflikt: 

 

Edited by Cyver
Fehlerkorrektur, Satzbaukorrektur
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