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Cyver

Vorgeschichte Teil II - Die Geschichte von Tarkow

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Hier der zweite Teil der Vorgeschichte. Es geht etwas mehr in die Tiefe und ein paar Details zu der aktuellen Situation werden dargestellt. Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Das Original von BSG ist unten verlinkt.

Erster Teil der Vorgeschichte auf Deutsch:

Spoiler

 

Wenn ihr Interesse an einer Übersetzung der restlichen Teile habt, dann hinterlasst einfach einen Kommentar oder markiert den Beitrag hier mit diesen Emotes.

Fehler könnt ihr mir gerne per privater Nachricht schicken. Der Text ist frei übersetzt von mir und nicht von BSG abgesegnet. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit ;-)

TODO:
- Erfahren was Blätterteig mit der Situation zu tun haben könnte oO
- Was ist EMERCOM?

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Vorgeschichte Teil II

Diese Information wird höchstwahrscheinlich nie offiziell bestätigt, aber es ist ziemlich offensichtlich, dass das private Militärunternehmen BEAR unter dem Einfluss der Behörden (wenn nicht gar auf deren direkten Befehl hin) als wahrscheinlich einzige, adäquate Antwort auf die immer stärker werdende Bedrohungslage ins Leben gerufen wurde. In der Situation einer de-facto Besetzung des Staatsteils durch eine internationale Militärmacht haben die eigenen Polizei- und Ermittlungsbehörden die Ermittlungsfreiheit verloren, und müssen notgedrungen mit internationalen Kontroll- und Beobachtungsgruppen über Befugnisse verhandeln. Der nächste logische Schritt der Regierung wäre nun das Kriegsrecht in dem Gebiet auszurufen; da die wahrscheinlichen Gegner in diesem Fall jedoch einige der führenden Atommächte der Welt waren, war das Ergebnis eines offenen Konflikts so vorhersehbar wie inakzeptabel.

escape_from_tarkov_wallpaper_2560.jpg.82c641857d94a85a79d646712c44a7d9.jpg.701c7e22da57925780414534077f11f3.thumb.jpg.4bc242f56bc3ca8c9574372965adccb2.jpgAus den bisher genannten Gründen bleiben die beiden Hauptakteure die bis heute in diesem Konflikt aktiv beteiligt sind, die gleichen – zwei private Militärunternehmen.

USEC PMC, welches von der Terra Group beschäftigt und potenziell von UN-Friedenstruppen unterstützt wird, greift aktiv in die offiziellen Ermittlungen bezüglich der Aktivitäten des Unternehmens ein. Den russischen Geheimdiensten zufolge sind die PMC-Agenten nicht nur an der Vernichtung von Beweismitteln und der Neutralisierung von Zeugen beteiligt, sondern auch, in direkter Verletzung von Gerichtsbeschlüssen, an der Forschung an verschiedenen, nicht genehmigten Objekten.

Die BEAR PMC-Agenten, offiziell Subunternehmer einer regionalen, öffentlichen Organisation, führen im Wesentlichen gezielte Operationen in der Region durch, die darauf abzielen, den Behörden direkte oder indirekte Beweise zu beschaffen, die die illegale Tätigkeit der Terra Group bestätigen. Es bleibt festzuhalten, dass nach russischem Gesetz jedes von inoffiziellen Streitkräften durchgeführte Unternehmen standardmäßig als illegal gilt.
Heute, fast zweieinhalb Jahre nachdem der Konflikt ausgebrochen, kann man sagen, dass die Situation nicht durch eine zufällige Verkettung von Umständen entstanden ist, sondern es sich vielmehr um eine gut geplante und sorgfältig vorbereitete militärische und politische Provokation handelte. Die Frage ist jedoch, warum jemand Russland dazu provozieren möchte, drastische Maßnahmen zu ergreifen, wer diejenigen sind und was ihr eigentliches Ziel ist.

Am Ende hat sich die Situation in der Region zu einer unheimlichen Pattsituation entwickelt, die einem Blätterteig ähnelt. Die Friedenstruppen der Blauhelme sind offiziell in der Region stationiert, allerdings werden sie selten außerhalb der Stützpunkte gesehen. Die Landesgrenze zu Finnland und die Seegrenzen befinden sich weiterhin unter der Kontrolle des russischen Grenzschutzes; Tatsächlich hat der Grenzschutz alle Wege nach Westen abgeriegelt. Der Golf wird ständig von der Ostseeflotte bewacht, der einzige Flughafen in Norwinsk ist funktionsunfähig und sämtliche Luftkorridore sind von der AA-Artillerie überwacht. Landesgrenzen werden durch eigene Truppen verstärkt. Im Grunde genommen waren sowohl die Friedenstruppen als auch die Mitarbeiter der Terra Group Labs – die von ihren PMC bewacht wurden – von der Außenwelt abgeschnitten. Aufgrund der Präsenz der Vereinten Nationen sind die russischen Behörden außerstande das Problem gewaltsam zu lösen. Die einzige Chance für eine relativ friedliche Lösung des Konflikts liegt nun in den Händen der BEAR PMC, vorausgesetzt, dass sie einen unwiderlegbaren Beweis für die strategische Bedrohung durch das internationale Unternehmen finden und der Regierung zur Verfügung stellen können.

Was die taktische Situation in der Region anbelangt, gab es in letzter Zeit eine Tendenz zur Verlagerung der Feuergefechte zwischen den PMC von den Außenbezirken von Tarkow in Richtung des Stadtzentrums. Schaut man sich die Karte der aktuellen Situation an, kann man erkennen, wie die Truppen der BEAR den Stadtperimeter langsam, aber stetig abriegeln. Durch die Durchführung einer Reihe von Operationen am Hafen und die Blockierung der Brücke nach Norwinsk haben die BEAR das Risiko minimiert, dass das Personal der Terra Group Labs evakuiert oder Beweise vernichtet werden. Darüber hinaus haben die BEAR mehrere Lagerhallen zerstört, die sich auf dem Gelände des Hafenterminals befanden und dem internationalen Unternehmen gehörten, dort wurden versiegelte Container gelagert die für den Versand bestimmt waren. Der Inhalt dieser Behälter ist der Öffentlichkeit noch nicht bekannt. Auf der anderen Seite der Stadt haben die BEAR ein verdecktes Kommunikationszentrum entdeckt und zerstört, welches auf dem Gelände eines alten Sägewerks eingerichtet wurde. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Terra Group Labs auch eine Reservestation des Zivilschutzes erworben hatte, die eins zu EMERCOM gehörte. Letzten Berichten zufolge ist dieser Bereich von den PMC nach wie vor umkämpft.

Sollten die BEAR-Agenten das gewonnene Momentum beibehalten, haben sie eine gute Chance, eines der Schlüsselobjekte welches in den sichergestellten Unterlagen erwähnt wurde – das ehemalige Chemiewerk Nr. 16 – zu umstellen oder sogar einzunehmen. Bereits im Jahr 2009 wurde das Werksgelände illegal an die Terra Group Labs verkauft und die Ermittler konnten die Art der dort durchgeführten Arbeiten vor Ausbruch des bewaffneten Konflikts nicht ermitteln. Anscheinend war es ein Produktionsgelände oder ein Labor, welches als sicherer Beweis für die illegalen Machenschaften der Terra Group Labs auf russischem Boden dienen könnten. Es ist natürlich möglich Dokumente und elektronische Datenträger zu vernichten, auch Zeugen auszuschalten ist möglich, aber ein Labor oder eine Fabrik zu zerstören, ohne auch nur den kleinsten Hinweis zu zerstören ist schwer vorstellbar. Gerade jetzt, wo die Evakuierung der Ausrüstung aufgrund der Blockade und Abschottung der Fluchtwege unmöglich geworden ist. So zeichnete sich ein radikaler Umbruch in der nahen Zukunft des bewaffneten Konflikts rund um die Norwinks Region ab. Und sollten die Ermittler, Anwälte und Politiker ins Spiel eintreten, um die Soldaten abzulösen, hätte die Region tatsächlich eine Chance, endlich befriedet zu werden.

Originaltext von BSG:

 

Edited by Cyver
Zwei Absätze nachträglich eingefügt, die beim kopieren verloren gegangen waren.
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Therieper
Posted (edited)

Mega Mach bitte weiter!

Edited by Cyver
Zitat entfernt

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Cyver

Sobald ich wieder Zeit finde, gehts weiter :-)

PS: Habe das Zitat mal zur besseren Lesbarkeit entfernt

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Spontanreaktion
vor 7 Stunden schrieb Therieper:

Mega Mach bitte weiter!

Seh ich auch so. Habe vor kurzem wieder mal reingeschaut in der Hoffnung das es neue Teile gibt. Du machst dir hier viel Mühe. Merci dafür!

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