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B.E.A.R. Gründung - Die Geschichte von Tarkow

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Bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um einen Bericht über die illegalen Machenschaften der TerraGroup Labs, welche die Gründung der B.E.A.R. nötig machten.

Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Das Original von BSG ist unten verlinkt.

Hier geht es zur Übersicht der Geschichte von Tarkow:

Spoiler

 

Fehler könnt ihr mir gerne per privater Nachricht schicken. Der Text ist frei von mir übersetzt.

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SICHERHEITSRAT DER RUSSISCHEN FÖDERATION
PRÄSIDENTEN DES AUSSENAUSSCHUSSES
FERDERAL SECURITY SERVICE

BERICHT
15.11.2011
311
Moskau

Aus dem gemeinsamen Bericht an den Vorsitzenden der Regierung der Russischen Föderation
Erstellt auf Antrag des Außenministeriums der Russischen Föderation

Materialien zur Verfügung gestellt von:
Untersuchungsausschuss der FSB-Abteilung der Region Norwinsk
Untersuchungsausschuss der Staatsanwaltschaft der Russischen Föderation 4. Spionageabwehrabteilung des SVR

Fall № 42150 (FSB), geöffnet 14.12.10.
Fall №289-00-023 (RF PG), geöffnet 05.03.11.
Fall №Ф-11-458Б12 (4 dept.SVR), geöffnet 28.08.03.

Ziele der Untersuchung:
4. Spionageabwehrabteilung des SVR – Datenerhebung über die Aktivität der TerraGroup Labs, in Verbindung mit den Aufgaben der 4. Abteilung bezüglich Fall №У-65-5689С13.

FSB – Untersuchung einer Reihe von Auftragsmorden an Offiziellen und prominenten Geschäftsleuten in der Region.
Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation auf Anfrage des FSB – Untersuchung der Aktivitäten der lokalen Niederlassungen der in Großbritannien ansässigen Firma TerraGruop Labs und ihrer russischen Tochtergesellschaften. Verdacht auf Korruption von Beamten der Regionalregierung und anderer Beamte.

Senio Special Communications Officer                   Col. A.E. Surinov

BESTÄTIGT
vom vom Präsidentensicherheitsrat
auf «14» ____11___2011 г. № _311__

 BERICHTSPROTOKOLL
des FSB Direktors an den
Päsidentschaftsrat am 29.10.11

Im Frühjahr 2009 haben Vertreter der Firma TerraGroup mehrere Verhandlungen mit der Stadtregierung von Tarkow und der Regionalregierung von Norwinsk stattgefunden. Einen Monat später erhielt die regional Wirtschaft 30 Millionen Dollar für die Investition in die landwirtschaftliche Entwicklung. Im August 2009 unterzeichnete die TerraGroup Tochtergesellschaft Terra Group Labs eine offizielle Vereinbarung über die Zusammenarbeit und Investitionen mit der regionalen Regierung. Gemäß den Bestimmungen dieser Vereinbarung haben die regionalen und kommunalen Behörden Grundstücke für Wohnbauzwecke bereitgestellt und die Ausschreibung für den Verkauf der Chemiefabrik 16 durchgeführt (bestätigt durch offizielle Vereinbarungen. Das Ermittlungsteam vermutet, dass im Schatten noch wesentlich mehr Geschäfte durchgeführt wurden). Darüber hinaus haben die städtischen Beamten die Anwesenheit und den Betrieb einer ausländischen, privaten Militärorganisation (PMC) auf dem Distriktgebiet, sowie die illegale Lieferung von militärischem Gerät, erfolgreich verschwiegen (die Liste der Ausrüstung befindet sich in Anhang 12).

Den vorläufigen Ermittlungsergebnissen zufolge, welche vom Innenministerium, dem FSB und der Staatsanwaltschaft, unabhängig voneinander, durchgeführt wurden, haben die Mitarbeiter der TerraGroup Labs eine Reihe schwerer Vergehen gegen regionale Beamte und Bürger begangen.

Im Verlauf der Untersuchung war es möglich, alle Fälle zu konsolidieren und Indizien aufzudecken, welche die Mitarbeiter von TerraGroup Labs belasten, außerdem wurden Spuren ihrer Anwesenheit in Gebieten entdeckt, für die sie nicht berechtigt waren. In Folge dessen wurden alle operativen Aktivitäten der TerraGroup Labs per Gerichtsbeschluss am 13.07.11 ausgesetzt. Der Versuch der Untersuchungsbehörden, Zugang zu den Räumlichkeiten des Unternehmens zu erhalten, wurde jedoch von den Sicherheitskräften des Unternehmens, die sich aus PMC-USEC-Mitarbeitern zusammensetzten, gestoppt. Es wurde Klage von der Staatsanwaltschaft erhoben, darin protestiert sie gegen die unrechtmäßige Vertreibung durch eine PMC und der grundsätzlichen Aktivität dieser auf dem Territorium des föderalen Verwaltungssubjekts sowie gegen die Behinderung einer offiziellen gerichtlichen Ermittlung. Die Klage wurde jedoch von den Unternehmensvertretern nicht anerkannt, diese bezogen sich auf die Bedingungen der Vereinbarung mit der Regionalregierung und erklärten, dass die Bedingungen ihres Vertrags nicht der Gerichtsbarkeit des Wohnsitzlandes unterliegen, sondern internationalem Recht.

Aufgrund dieser Erkenntnisse hat die Staatsanwaltschaft einen Strafprozess (Nummer 23-89-017) gegen die Regionalregierung wegen Unterzeichnung eines ausnahmslos rechtswidrigen Vertrags mit den TerraGroup Labs eingeleitet.

Am 05.08.11 erließ das Handelsgericht einen Haftbefehl für alle in Russland ansässigen Unternehmen der lokalen Niederlassung der TerraGroup Labs. Um 10:00 Uhr am 06.08.11 kam eine Gruppe von Ermittlern der gemeinsamen Untersuchungskommission der Staatsanwaltschaft und des FSB in die Zentrale des Unternehmens, um Festnahmen durchzuführen und Beschlagnahmung der operativen Dokumente zu erwirken. Den Ermittlern wurde der Zutritt verweigert. Im Gegenzug haben sie die Unterstützung der OMON (Mobile Special Police Unit) und des 2. FSB Rapid Response Teams angefordert. Bei dem Versuch, sich gewaltsam Zutritt in das Bürogebäude zu verschaffen, kam es zu einem Schusswechsel zwischen Beamten der Strafverfolgungsbehörden und den Sicherheitskräften des Unternehmens, diese nutzen automatische Waffen und Handgranaten. Als Ergebnis des Feuergefechts, welches über 45 Minuten dauerte, gab es auf Seiten der Strafverfolgungsbehörden Verluste in Höhe von 18 Ermittlern und 21 Operator. Nach Angaben der Zeugen wurden zwei Fahrzeuge mit Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft durch Granatenwerferschüsse aus den oberen Etagen des Gebäudes zerstört.

Die Verluste der TerraGroup Labs konnte nicht ermittelt werden. Das Gebäude wurde um 13:42 Uhr zerstört, ersten Einschätzungen zufolge durch einen ferngezündeten Sprengstoff. Infolge eines Brandes, der auf die Explosion folgte, wurde die Bergung von Dokumenten oder Mitarbeitern so gut wie unmöglich gemacht.

Um 14:31 Uhr verließ die "Ocean Slogger", ein Trockenfrachter der tansanischen Firma "Lindi Kivinje", eine angebliche Tochter der "TerraGroup", den Hafen von Bucht 5 aus. Dem Untersuchungsausschuss zufolge hatte der Frachter Schlüsselmitarbeiter von "TerraGroup Labs", einen Großteil der Dokumente und die Leichen der Verstorbenen an Bord.

Um 16:43 Uhr wurde das Bundesgrenzschutzboot 318 „Flying“ (unter dem Kommando von Lt. Kapitän A.I. Kozlov) vom Marinestützpunkt Norvinsk in Marsch gesetzt, um den Frachter abzufangen. Zum Zeitpunkt des Kontakts um 17:21 Uhr näherte sich die „Ocean Slgoger“ der Seegrenze der Russischen Föderation und ignorierte den Befehl an zu halten. Lt. Cpt. Kozlov befahl daraufhin, einen Warnschuss aus dem automatischen Geschütz vor den Bug des Frachters zu schießen, gefolgt von einem Schuss aus dem Hauptgeschützt, der auf den Maschinenraum des Schiffes gerichtet werden solltet. An diesem Punkt, benachrichtigte der Erste Offizier, Lt. D.A. Frolov, der den Kurs des Frachters über das Satellitennavigationsgerät verfolgte, den Kommandanten darüber, dass die Verdächtigen die Hoheitsgewässer der Russischen Föderation verlassen hatten. In Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht, hat die Besatzung des Bundesgrenzschutzbootes 318 „Flying“ die Verfolgung des Frachters „Ocean Slogger“ eingestellt.

Angaben der 2. Division der SVR zufolge, ist die „Ocean Slogger“ am 09.08.11 im dänischen Hafen Køge eingetroffen und hat dort zur Reparatur angedockt. Am Dock kamen nach unterschiedlichen Angaben rund 50-80 Personen an Land, zusätzlich zur Besatzung. Sie wurden von Mercedes-Kleinbussen mit getönten Scheiben abgeholt. Unbestätigten Berichten nach, haben alle Passagiere Dänemark noch am selben Tag über unterschiedliche Routen verlassen. Nach einer dreitätigen Reparatur im Dock, verließ der Frachter den Hafen und steuert Húsavík in Island an, erreichte jedoch nie sein Ziel. Laut der isländischen Küstenwache sandte das Schiff am 17.08.11 um 23:17 Uhr einen Notruf aus der Region nordwestlich der Färöer-Inseln. Der Ruf endete um 23:21, es wurden keine Besatzungsmitglieder oder Überreste des Schiffes gefunden.

Auf Grund von Gerichtsbeschlüssen, wurden alle Liegenschaften der TerraGroup Labs in der Region Tarkow und Norwinsk ab dem 08.01.11 von Truppen der Russischen Föderation blockiert. Alle von den Ermittlern entdeckten Schlüsselangestellten des Unternehmens wurden festgenommen, aber noch am selben Tag gegen Kaution, mit eingeschränkter Reiseerlaubnis, freigelassen. Von 652 registrierten Mitarbeitern (ohne Familienmitglieder) waren nur 211 Personen inhaftiert worden. Der Standort aller anderen konnte nicht bestimmt werden.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde festgestellt, dass sich die Mehrheit der Angestellten des Unternehmens in nicht registrierten Objekten aufgehalten hatte, welche auf den ehemaligen Militärgeländen in der Region von den TerraGroup Labs gebaut und ausgestattet worden waren. Der Schutz der Angestellten sowie des Eigentums, sowie zahlreiche weitere illegale Aktionen (Zeugenbeseitigung, Drohungen gegen Ermittler, verschiedenen verdeckte Operationen in der Region) wurden von den USEC-Einheiten durchgeführt, die von den TerraGroup Labs angestellt waren.

Am 15.08.11 haben Anwälte der TerraGroup Labs und der Muttergesellschaft TerraGroup internationale Klagen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung, sowie die Verletzung der Firmenrechte eingereicht, außerdem forderten sie die Herausgabe der sichergestellten Vermögenswerte des Unternehmens.

Am 17.08.11 reichte die Staatsanwaltschaft Gegenklage ein. Sie warf der Gegenpartei vor gegen die Gesetze der Empfängerländer verstoßen zu haben, die Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden behindert zu haben, sowie Kopfverletzung und Ermordung von Beamten.

Am 16.08.11 erhielt der UN-Ausschuss für internationale Partnerschaft einen schriftlichen Protest der Anwälte der TerraGroup Labs gegen die Regierung der Russischen Föderation im Zusammenhang mit diesem blutigen Vorfall. Sie forderten die Festnahmen der Mitarbeiter des Unternehmens aufzuheben und den Mitarbeitern die sichere Ausreise aus der Russischen Föderation zu ermöglichen. Der autorisierte Beauftragte der Russischen Föderation in der UN reagierte auf die Krisensitzung des Komites am 18.08.11 mit einem Gegenprotest. Im Laufe der Untersuchung forderte das Komitee der UN die russische Regierung auf, die Streitkräfte aus den zivilen Objekten abzuziehen und den ausländischen Mitarbeitern des Unternehmens die sichere Ausreise zu ermöglichen.

Am 21.08.11 verfügte der UN-Sicherheitsrat über die Einführung einer Blauhemlfriedenstruppe in der Region Norwinsk, um „das mögliche Blutvergießen durch eine der beiden Seiten zu verhindern, sowie die Sicherheit der ausländischen Staatsbürger, inklusive der Angestellten der TerraGroup Labs und den Mitgliedern der internationalen Ermittlungskomission zu gewährleisten.

Am 22.08.11 hat die russische Regierung angekündigt, dass sie die Truppen von ihren aktuellen Positionen nur dann abziehen wird, wenn sie in die Obhut der UN-Truppen, in Anwesenheit des internationalen Komitees und der Staatsanwaltschaft übergeben wird.

Am 28.08.11 kam es in der Nähe des Hafenfrachtterminals zu einem Schusswechsel der russischen Truppen mit Blauhelmsoldaten. Die Auseinandersetzung wurde von einer unbekannten, bewaffneten, dritten Kraft provoziert. Es gab Verluste auf beiden Seiten und die Situation eskalierte. Auf Verlangen des UN-Sicherheitsrates zogen sich die Truppen der Russischen Föderation zurück und die regionale Friedenstruppe wurde verstärkt.

Für eine schnellstmögliche Lösung der politischen Pattsituation und zur Verhinderung globaler Folgen erließ die Regierung der Russischen Föderation eine geheime Verfügung (Sitzungsprotokoll #412 vom 17.09.11), um die in Kap Verden registrierte Such- und Rettungsfirma B.E.A.R. zu gründen. Das Unternehmen bestand aus Veteranen der Reserve-Spezialeinheiten der russischen Streitkräfte und der GUS-Staaten.

Die Zweigniederlassung der Nicht-Regierungs-Organisation „Fort he Clean Land“ in Norwinsk schloss einen Vertrag mit B.E.A.R., welches den Operator des Unternehmens alle Möglichkeiten einräumte, inklusive die Anwendung tödlicher Gewalt, um die geheimen TerraGroup Labs Objekte zu durchbrechen und materielle Beweise für die ungesetzlichen und schädlichen Aktivitäten des Unternehmens gegen die Zivilbevölkerung der Region der Russischen Föderation im Allgemeinen zu sammeln und zu dokumentieren.

Offiziell hat die Russische Föderation nicht mit dem Unternehmen oder der Vereinbarung mit der NRO zu tun. Alle möglichen Konflikte, die in der Region Norwinsk enstehen und UN-Friedenstruppen oder Mitarbeiter der TerraGroup Labs involvieren (provoziert durch B.E.A.R. Operator) werden vom Außenministerium als Unfähigkeit der internationalen Ermittler und Friedenstruppen interpretiert, eine faire Untersuchung durchzuführen und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.

Die B.E.A.R. wurden am 24.10.11 zur Ausführung des Vertrages in Marsch gesetzt.

Senior special communications officer                   Col. A.E. Surinov

_______________________________

Originalbeitrag von BSG:

 

Edited by Cyver
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